Zeitgenössische Klimaschutzmaßnahmen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Reduzierung von Treibhausgasemissionen, während vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit der Verwaltung von überschüssiger Wärme gewidmet wird, die bereits in den Systemen der Erde, insbesondere in den Ozeanen, gespeichert ist, die den Großteil der anthropogenen thermischen Energie absorbieren. Dieses Papier schlägt das Peaceful™ Planet Heat Harvesting Framework vor, einen systemischen, nicht-extraktiven Ansatz zur Unterstützung der planetaren Wärme-Regulierung durch Ernte, Umleitung und produktive Wiederverwendung überschüssiger Wärme mittels bestehender, weit verbreiteter Technologien. Der Rahmen betrachtet Wärme nicht als einen Widersacher, sondern als ein Energiedefizit, das Regulierung statt Unterdrückung erfordert. Aufbauend auf etablierten Prinzipien der Erdsystemwissenschaft, Thermodynamik und einer öffentlichen Gesundheitsorientierten Systemtheorie betont der Ansatz verteilte, reversible und lokal adaptive Interventionen, die die Bemühungen zur Emissionsreduzierung ergänzen, anstatt sie zu ersetzen. Der Vorschlag vermeidet ausdrücklich geoengineering Methoden, die atmosphärische Manipulation oder Solarstrahlungsmanagement beinhalten. Durch die Konzeptualisierung des Planeten als dynamisches Wärmewirtschaftssystem und die Angleichung der menschlichen Infrastruktur an natürliche Wärmeflüsse bietet das Peaceful™ Planet Heat Harvesting Framework einen neuartigen Weg, um den thermischen Stress auf planetaren Systemen zu reduzieren, während gleichzeitig soziale, wirtschaftliche und gesundheitliche Co-Vorteile generiert werden. Dieses Papier wird als konzeptionelle Grundlage präsentiert, die dazu einladen soll, Modellierungen, Pilotstudien und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu initiieren.
Terri Costiff (Tue,) hat diese Frage untersucht.