Mit der raschen Entwicklung des E-Commerce haben datengestützte Modelle das Serviceerlebnis erheblich verbessert. Wir können die optimalen Werte für den Preis ermitteln, haben jedoch auch die Bedenken der Verbraucher in Bezug auf den Datenschutz verstärkt. Welche von verschiedenen Datenschutzschutzrichtlinien ist effektiver? Gibt es einen Governance-Rahmen, der kommerzielle Effizienz mit Datenschutzerfordernissen in Einklang bringt? Um dies zu klären, entwickeln wir ein duopolistische spieltheoretisches Modell, das das Verbraucherverhalten mit heterogenen Datenschutzkosten und -präferenzen analysiert, um die Auswirkungen differenzierter Datenschutzrichtlinien innerhalb digitaler Ökosysteme zu bewerten. Wir analysieren, ob die Opt-In-Anforderung oder die Inferenzregulierung für den Wettbewerb zwischen Verbrauchern und Unternehmen vorteilhafter ist. Wir stellen fest, dass in einem wettbewerbsorientierten Umfeld die Auferlegung einer Opt-In-Anforderung an eine Partei Wettbewerbsvorteile und Gewinnsteigerungen erzielen kann, während die Auferlegung einer Inferenzregulierung an die andere Partei zu einem Wettbewerbsnachteil führen kann. Solche differenzierten Richtlinien schaffen eine asymmetrische Wettbewerbslandschaft, die effektiv ein Gefangenendilemma vermeidet und unter bestimmten Bedingungen sowohl den Verbraucher- als auch den Gesamtnutzen erhöht. Darüber hinaus zeigt unsere Studie erhebliche Unterschiede in den Auswirkungen dieser Richtlinien auf datengestützte und nutzungsstützte Unternehmen. Basierend auf diesen Erkenntnissen empfehlen wir den Regulierungsbehörden, Datenschutzrichtlinien sorgfältig an branchenspezifische Datencharakteristika anzupassen, differenzierte Regulierungsstrategien anzuwenden, wenn dies angemessen ist, und Ausgleichsmechanismen für benachteiligte Unternehmen bereitzustellen, um das Gesamtniveau des Wohls zu optimieren.
Li et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.