ZUSAMMENFASSUNG Die wachsende Integration erneuerbarer Energiequellen (EEG) führt zu erheblichen Variabilitäten und Ungewissheiten in modernen Energiesystemen, wodurch die Effektivität traditioneller Ansätze zur Planung von Übertragungsnetzerweiterungen (TEP) reduziert wird. Diese Studie schlägt einen umfassenden stochastischen Rahmen vor, der die operationale Zuverlässigkeit unter Normalbedingungen mit der Resilienz gegenüber N - 1-Kontingenzen kombiniert. Korrelierte Wind-Last-Unsicherheiten werden unter Verwendung einer dynamischen Weibull-Wahrscheinlichkeitsmethode in Kombination mit einer verfeinerten Stichprobenstrategie (DWP–RSS) modelliert, um kurzfristige Windschwankungen mit hoher Genauigkeit zu erfassen. Um die Rechenkomplexität des daraus resultierenden großangelegten gemischt-ganzzahligen Optimierungsproblems zu bewältigen, wird ein angepasster Benders-Zerlegungsalgorithmus eingesetzt. Numerische Analysen eines erweiterten IEEE 24-Bus-Zuverlässigkeitstestsystems zeigen, dass die Vernachlässigung dieser korrelierten Unsicherheiten zu einer Unterschätzung der erforderlichen Übertragungsverstärkungen führt. Das vorgeschlagene Modell berücksichtigt effektiv sowohl die wirtschaftlichen als auch die Zuverlässigkeitsauswirkungen von Unsicherheit und Sicherheitsbeschränkungen. Die Ergebnisse verdeutlichen einen klaren Kompromiss zwischen Investitionskosten und Systemzuverlässigkeit und geben praktische Einblicke in die Entwicklung von widerstandsfähigen und kosteneffizienten Übertragungsnetzen in umweltfreundlich intensiven Umgebungen.
Saran et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.