Dieser Aufsatz präsentiert eine ontologische Neuinterpretation der menschlichen Evolution und argumentiert, dass die Pflanzenzelle das vollständige urtümliche Energiesystem darstellt, während die Tierzelle als reduziertes, defizitgetriebenes Derivat hervorgeht. Basierend auf zellulärer Energieökonomie, Endosymbiose, Photon-Elektron-Dynamik und der historischen Entwicklung der Evolutionstheorie wird vorgeschlagen, dass Bewusstsein, Fressverhalten und Autonomie als kompensatorische Muster entstehen, die den Verlust des chloroplastenbasierten Photonprinzips folgen. Der Text integriert biologische, energetische und philosophische Perspektiven, um ein einheitliches Evolutionsmodell zu skizzieren – von den ersten lichtgesteuerten Zellen bis hin zu Menschen als komplexen Schattensystemen, die versuchen, den verlorenen Photonraum zu rekonstruieren.
Manfred Thiele (Sun) untersuchte diese Frage.