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ZIEL: Bericht über 3 Fälle von gastrointestinalen (GI) Komplikationen im Zusammenhang mit der Anwendung der intramuskulären Therapie mit Ketorolac Tromethamin bei älteren Patienten. FALLZUSAMMENFASSUNGEN: Im Fall 1 wurde eine 88-jährige Frau zur Operation wegen eines akuten Abdomens und zur Reparatur eines perforierten prepylorischen Magengeschwürs von 2+ cm Größe gebracht. Die Patientin hatte insgesamt 16 Dosen von Ketorolac 30 mg im erhalten. Die Patientin starb nach der Operation an Komplikationen, die mit bakterieller und candidal Sepsis sowie akutem Nierenversagen verbunden waren. Im Fall 2 entwickelte eine 80-jährige Frau ohne bekannte Vorgeschichte von GI-Problemen ein prepylorisches Magengeschwür, das perforierte und in die Bauchspeicheldrüse eindrang, nachdem die Patientin 13 Dosen von Ketorolac 30 mg im erhalten hatte. Die Patientin starb an Komplikationen, die mit candidaler Sepsis, Peritonitis und kardiopulmonalem Kollaps verbunden waren. Im Fall 3 entwickelte ein 85-jähriger Mann mit einer Vorgeschichte eines Magengeschwürs GI-Blutungen, nachdem er insgesamt 9 Dosen von Ketorolac 30 mg im erhalten hatte. Die Blutung wurde stabilisiert und die Patientin wurde 12 Tage später in stabilem Zustand entlassen. DISKUSSION: Ketorolac Tromethamin ist ein nichtsteroidales entzündungshemmendes Medikament mit starken schmerzlindernden Eigenschaften. Wir berichten über 3 Fälle von GI-Komplikationen im Zusammenhang mit der intramuskulären Therapie mit Ketorolac bei älteren Menschen. Es wurde eine zeitliche Beziehung zwischen der Entwicklung von Magenschäden bei 2 Patienten und dem Wiederauftreten eines Magengeschwürs bei dem dritten Patienten festgestellt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Wir empfehlen, die Richtlinien des Herstellers zu befolgen, wenn Ketorolac bei älteren Patienten eingesetzt wird, und das Medikament sollte nicht bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Magenulkuskrankheit verwendet werden. Der Einsatz von Misoprostol kann als prophylaktische Therapie bei Hochrisikopatienten, die Ketorolac erhalten, gerechtfertigt sein.
Maliekal et al. (Sa,) untersuchten diese Frage.