Zusammenfassung Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Frage, ob eine veränderte Fusionskontrolle dazu beitragen kann, Innovationsanreize in Europa und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stärken. Erörtert wird einerseits eine allgemeine Lockerung der Fusionskontrolle, andererseits ein strikteres Vorgehen gegenüber sog. Killer-Akquisitionen. Basierend auf der vorliegenden empirischen Evidenz wäre eine großzügigere Fusionskontrolle jedoch eher schädlich als förderlich. In Bezug auf Killer-Akquisitionen ist jedoch auch eine Verschärfung der Fusionskontrolle angesichts zahlreicher praktischer Probleme nicht hilfreich, um Innovationen zu stärken.
Justus Haucap (Mon,) studied this question.
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