Die Kombination von Strahlentherapie mit Immuntherapie verändert die Landschaft der Krebsbehandlung. Strahlen schädigen die DNA von Tumorzellen durch hochenergetische Strahlen und führen direkt zu Zellsterben oder Wachstumsstillstand; Immuntherapie funktioniert, indem sie die Fähigkeit des Immunsystems des Patienten, Krebszellen zu erkennen und zu zerstören, verstärkt. Die Kombination der beiden verbessert nicht nur die lokale Tumorkontrolle, sondern kann auch die systematische antitumorale Immunantwort aktivieren, wodurch der "kalte" Tumor in einen "heißen" Tumor umgewandelt wird, was die Überlebensrate und die Lebensqualität der Patienten verbessert. In den letzten Jahren hat sich dieser kombinierte Behandlungsansatz in einer Vielzahl von Krebserkrankungen, insbesondere beim nicht-kleinzelligen Lungenkrebs und Melanom, als bemerkenswert wirksam erwiesen. Dennoch bleibt die Frage, wie man die Strahlendosis, das Timing und die Kombination mit Immuntherapie-Medikamenten optimieren kann, der Schwerpunkt der Forschung. Dieses Papier diskutiert zunächst die Auswirkungen der Strahlentherapie auf das Immunsystem, analysiert dann die Tötungswirkung der Strahlentherapie und deren Mechanismus und erörtert schließlich die neuesten Fortschritte und Herausforderungen der kombinierten Anwendung von Strahlentherapie und Immuntherapie. Jede Sektion zielt darauf ab, Klinikern und Forschern ein tiefes Verständnis zu vermitteln, um Behandlungsstrategien zu optimieren und die Ergebnisse für Krebspatienten zu verbessern.
Jiang et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.