Ziele: Diese Studie hatte zum Ziel, die Auswirkungen gesellschaftlicher Überzeugungen bezüglich Bildungsrichtungen (akademisch und beruflich) auf das Selbstwertgefühl von Schülern der Sekundarstufe in der Region Al-Dinniyeh im Norden Libanons zu untersuchen, im Licht der vorherrschenden Stereotype, die akademische Bildung begünstigen und berufliche Wege abwerten. Methoden: Die Studie verwendete eine beschreibend-analytische Methodik und wurde an einer Stichprobe von 300 Schülern durchgeführt, die gleichmäßig zwischen beiden Bildungswegen verteilt waren, unter Verwendung der Hudson Selbstwertgefühl-Skala und eines speziell gestalteten Fragebogens zur Bewertung gesellschaftlicher Überzeugungen. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten keine statistisch signifikanten Unterschiede im Selbstwertgefühl zwischen Schülern der akademischen und beruflichen Bildung, noch gab es signifikante Unterschiede basierend auf Geschlecht. Es wurde jedoch eine statistisch signifikante negative Korrelation zwischen negativen gesellschaftlichen Überzeugungen gegenüber beruflicher Bildung und dem Selbstwertgefühl der Schüler festgestellt. Die Regressionsanalyse zeigte weiterhin, dass diese gesellschaftlichen Überzeugungen 20 % der Varianz im Selbstwertgefühl erklärten. Fazit: Die Studie empfiehlt, die stereotypischen Ansichten über berufliche Bildung durch Aufklärungsprogramme und frühzeitige Bildungsberatung zu überdenken, die individuelle Unterschiede respektieren und das Selbstwertgefühl der Schüler unabhängig von ihrem gewählten Bildungsweg fördern.
Hammoud et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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