Key points are not available for this paper at this time.
Einleitung Suizid ist eine der häufigsten Todesursachen bei amerikanischen Ureinwohnern und Jugendlichen in den USA. Eine Vielzahl von Faktoren wurde mit dem Risiko für Suizidgedanken (SI)/Suizidversuch (SA) in Verbindung gebracht, darunter historische Traumata; jedoch war die genaue Messung von historischen Traumata inkonsistent. Ziel Untersuchung des Zusammenhangs zwischen familiärer Vorgeschichte einer negativen Erfahrung in einem verpflichtenden Internat und SI und SAs. Methoden Eine anonyme Online-Umfrage wurde mit 288 Jugendlichen aus dem Fort Peck Reservat in Montana, im Alter von 15–24 Jahren, durchgeführt. Multinomialregression wurde angewendet, um andere bekannte Risiko- und Schutzfaktoren für SI und SAs zu adjustieren. Ergebnisse Fünfunddreißig Prozent berichteten von vergangenen SAs und fünfzehn Prozent berichteten von Gedanken ohne vorherigen Versuch. Von den 129 (45 %) mit familiärer Vorgeschichte von verpflichtenden Internatserfahrungen empfanden 28 % die Erfahrung als positiv, während 22 % sie als negativ wahrnahmen. Nach Anpassung der Risiko- und Schutzfaktoren waren sowohl SI als auch SAs mit einer familiären Vorgeschichte von negativen verpflichtenden Internatserfahrungen assoziiert (adjustierte OR (AOR)=4,8 bzw. 4,3) und mit Polydrogenkonsum (AOR=3,6 bzw. 2,3). SAs waren auch mit posttraumatischer Belastungsstörung (AOR=2,6) und depressiven Symptomen (AOR=3,6) assoziiert. Fazit Der Zusammenhang zwischen familiärer Vorgeschichte von negativen verpflichtenden Internatserfahrungen und SI und SAs impliziert, dass kulturell responsive Interventionen erforderlich sind, um die intergenerationellen Auswirkungen von historischen Traumata zu reduzieren.
Brockie et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.