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HINTERGRUND: Typ-1-Diabetes mellitus (T1DM) ist eine der gefürchtetsten chronischen Erkrankungen, insbesondere bei Kindern oder Jugendlichen. Um Patienten und ihren Familien zu helfen, ihre Krankheit effektiv zu managen, ist eine strukturierte therapeutische Patientenbildung (TPE) unerlässlich. MATERIALIEN UND METHODEN: Ziel dieser nicht-randomisierten Vorher-Nachher-kontrollierten Studie war es, die Auswirkungen des TPE-Programms zu bewerten. Insgesamt wurden 200 T1DM-Kinder und -Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren, ausgewählt aus zwei pädiatrischen Abteilungen, gleichmäßig den Interventions- und Kontrollgruppen zugewiesen. Die primären Endpunkte waren Unterschiede zwischen den Gruppen nach 3 Monaten Nachbeobachtung bei gemessenem HbA1c und gesundheitsbezogener Lebensqualität (QoL), die mit einem validierten Fragebogen erfasst wurde. ERGEBNISSE: Nach 3 Monaten Nachbeobachtung einer TPE-Intervention für T1DM-Kinder und -Jugendliche wurde, obwohl es in beiden Gruppen keine signifikante Veränderung des HbA1c gab, in der Interventionsgruppe eine signifikante Verbesserung der maximalen prä- und postprandialen Blutzuckerwerte beobachtet (r: ~0.3; Variationsraten: -10,47% und -3,85%, jeweils) während in der Kontrollgruppe ein signifikanter Anstieg der maximalen und minimalen präprandialen Blutzuckerwerte stattfand (r: ~0.3, Variationsraten: 14,29% und 25%, jeweils). Die globalen und dimensionalen QoL-Mittelwertvariationsraten zeigten einen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen, mit einer Verbesserung in der Interventionsgruppe (r ≥ 0.7, Cohens > 0.8) und einem Rückgang in der Kontrollgruppe (r ≥ 0.7). FAZIT: Diese Ergebnisse stützen die Hypothesen des Unterschieds zwischen den Studiengruppen zugunsten einer besseren glykämischen Kontrolle und Lebensqualität für die Interventionsgruppe.
Lahsen et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.