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Städte haben unterschiedliche Vorteile und Risiken, sind jedoch oft stressige Lebensumgebungen. Der tägliche Kontakt mit naher Natur kann eine entscheidende Möglichkeit zur Stressbewältigung und zur Steigerung des Wohlbefindens der Bürger sein. Es gibt jedoch noch begrenzte Beweise dafür, wie die gesundheitlichen Vorteile von Natur je nach Art und Qualität natürlicher Umgebungen variieren. Diese Studie integrierte mehrere objektive und subjektive Bewertungen von Landschafts- und Klanglandschaften, um die Stressbewältigung in verschiedenen Arten von Nachbarschaftsnatur zu untersuchen. Wir verwendeten ein randomisiertes Feldexperiment (n=45), um die Auswirkungen verschiedener zufälliger und fester Faktoren auf die Wiederherstellung zu analysieren, einschließlich: Umweltbedingungen (z. B. Temperatur, Wind, Luftqualität), persönliche Merkmale (z. B. Alter, Geschlecht, wahrgenommene Gesundheit, Naturverbundenheit), Anwesenheit anderer Menschen und Umweltqualität (z. B. Skala der wahrgenommenen ästhetischen Qualitäten der Umwelt und Skala der wahrgenommenen affektiven Klangqualität). Wir fanden heraus, dass die physiologische und psychologische Wiederherstellung an Orten mit höherer visueller (% visuelle natürliche Elemente) und akustischer (Normalized Difference Soundscape Index (NDSI)) Natürlichkeit, d. h. am Strand und im Wald, deutlich höher ist als im städtischen Park (Kontrollstandort). Die wahrgenommene Landschafts- und Klanglandschaftsqualität waren stark mit der Stressbewältigung assoziiert, und diese Ergebnisse waren für die Klanglandschaft ausgeprägter. Dies unterstreicht, dass Bewertungen der Klanglandschaftsqualität mehr systematische Aufmerksamkeit in der Forschung und Planung urbaner grüner Infrastruktur verdienen. Schließlich fanden wir frühzeitige Hinweise auf eine Reduktion der elektrodermalen Aktivität (EDA) bereits innerhalb von 3 Minuten nach dem Aufenthalt in der Natur, insbesondere im Wald.
Korpilo et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.
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