Key points are not available for this paper at this time.
Die Publikation präsentiert zum ersten Mal die Thesen von B. Baradin zu A. Dorzhievs Vortrag, der auf der internationalen buddhistischen Ausstellung in Leningrad im Jahr 1927 gehalten werden sollte. A. Dorzhiev war ein berühmter Buryat-Lama, der den akademischen Titel Geshe (den höchsten philosophischen akademischen Grad in der Gelug-Tradition des tibetischen Buddhismus) nach dem Abschluss seiner philosophischen Ausbildung in den Klöstern der Mongolei und Tibets erhielt. Nach 1918 war er mit organisatorischen Fragen der buddhistischen Sangha in Russland beschäftigt. B. Baradin war ein akademischer Wissenschaftler und öffentliche Person, Professor an der Universität Sankt Petersburg und Autor von Studien über die Geschichte und Lehren des tibetischen Buddhismus. Nach der Revolution von 1917 begann er in Buryatien in verschiedenen Verwaltungspositionen zu arbeiten und konzentrierte sich auf die Organisation des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens der Republik. Ihre Hauptidee ist, dass die moderne Welt aus zwei gleichwertigen Teilen – Ost und West – besteht, deren Vereinigung möglich und sogar notwendig für die weitere Entwicklung der Menschheit ist. Das systembildende Lehrgebäude des Ostens ist der Buddhismus; der Vortrag befasst sich mit jenen Aspekten der buddhistischen Philosophie, die mit den Lehren des Westens verglichen werden können. Vier Punkte werden hervorgehoben: 1) Der Buddhismus ist Darwin’s Theorie vergleichbar, da beide den Menschen im Kontext aller lebenden Wesen auf evolutionäre Weise betrachten; 2) Der Buddhismus akzeptiert, ebenso wie die Wissenschaft, das Prinzip des Determinismus; 3) Das buddhistische Konzept von shunya ähnelt den relativistischen Prinzipien der Physik; und 4) Das System der buddhistischen Psychotechniken ist der Reflexologie-Therorie ähnlich. B. Baradin kommt zu dem Schluss, dass die indo-buddhistische Kultur und die europäische Kultur komplementär sind und deren Annäherung uns einer wirklich universellen Kultur näherbringen wird. Die hier genannten Thesen sind offenbar die erste systematische Darstellung der Ansichten von Neo-Buddhisten-Revitalisten zu den Punkten der Annäherung zwischen buddhistischer und westlicher Kultur.
Baradin et al. (Fr.) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: