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Das Problem des Drogenmissbrauchs und der Sucht ist eines der komplexesten Probleme, das alle Länder weltweit betrifft, aufgrund der schweren Schäden, die es in verschiedenen gesundheitlichen, psychologischen, sozialen, wirtschaftlichen und Sicherheitsaspekten verursachen kann. Alle Länder bemühen sich, es mit allen notwendigen Mitteln zu bekämpfen. Die Weltgesundheitsorganisation definiert Sucht als das zwanghafte Verlangen, eine Substanz auf irgendeine Weise weiterhin zu verwenden oder zu beschaffen, mit einer Tendenz zur Erhöhung der eingenommenen Dosis. Diese Sucht verursacht psychische und physische Abhängigkeit sowie eine nachteilige Wirkung sowohl auf Individuen als auch auf die Gesellschaft. Dies kompliziert den Behandlungsprozess, insbesondere wenn der Patient/Süchtige unter psychischen und/oder mentalen Störungen leidet, die mit der Sucht verbunden sind. Insbesondere haben Persönlichkeitsstörungen einen direkten Einfluss auf das Verhalten, die Leistungen, die Funktionen und die Denkweisen des Betroffenen. Da dieser ein ungesundes und rigides Muster annimmt, das ihn und sein Umfeld mehrere psychologische, gesundheitliche, soziale, berufliche und relationale Probleme verursachen lässt... In diesem Zusammenhang haben wir uns entschieden, einen klinischen Fall mit einer doppelten Diagnose zu präsentieren, da dieser Patient seit vielen Jahren unter den Folgen der Sucht leidet, begleitet von einer Persönlichkeitsstörung. Was die klinischen Symptome betrifft, die das klinische Bild des Falls bestimmen, finden wir eine völlige Abneigung gegen seinen Körper, da er sich seit fast 30 Jahren nicht mehr im Spiegel angesehen hat. Der Patient hat die symbolische Repräsentation seines Körpers als physische Realität verloren, durch die er sich intern, extern und kognitiv positioniert. Dies kommt zusätzlich zu schwerem klinischen Leiden auf familiärer, sozialer und beruflicher Ebene, was ihn in einem Zustand permanenter sozialer Isolation leben ließ. In unserem therapeutischen Ansatz für die Erkrankung nutzen wir Kognitive Verhaltenstherapie (KVT), eine häufige Art der Psychotherapie in regulärer Weise, über eine begrenzte Anzahl von Therapiesitzungen. Die therapeutische Intervention fand auf der Ebene der Wahrnehmung inkorrekten oder negativen Denkens statt, was ermöglichte, schwierige Situationen klarer darzustellen und effektiver darauf zu reagieren. Schlüsselwörter: Sucht, Persönlichkeitsstörung, Kognitive Verhaltenstherapie.
Prof. Imane Taoufiq (Freitag) hat diese Frage untersucht.
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