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Zusammenfassung Einleitung Studien, die standardisierte ultraschallbasierte Kriterien zur Diagnose von Adenomyosis bei subfertilen Frauen verwenden, sind notwendig. Diese würden das Verständnis der Krankheitslast verbessern und weitere Studien zu ihrem Einfluss auf die Fertilität und das Ergebnis der assistierten Fortpflanzungsbehandlung (ART) ermöglichen. Ziel dieser Studie war es, die Prävalenz der verschiedenen Merkmale von Adenomyosis bei Frauen zu bestimmen, die für ihre erste ART geplant sind und bei denen eine Diagnose mittels zweidimensionalem (2D) und dreidimensionalem (3D) transvaginalem Ultraschall (TVUS) gemäß den überarbeiteten Definitionen der Morphological Uterus Sonographic Assessment (MUSA) Gruppe gestellt wurde. Material und Methoden Dies war eine prospektive, beobachtende Querschnittsstudie mit subfruchtbaren Frauen im Alter von 25 bis ≤39 Jahren, die zwischen Dezember 2018 und Mai 2021 für ihre erste ART an ein Universitätskrankenhaus überwiesen wurden. Von 1224 geeigneten Frauen erfüllten 1160 Frauen die Einschlusskriterien und stimmten der Teilnahme an der Studie zu. Alle Frauen unterzogen sich einer systematischen 2D- und 3D-TVUS-Untersuchung. Das primäre Ergebnis war das Vorhandensein von direkten und indirekten Merkmalen von Adenomyosis, wie von der MUSA-Gruppe vorgeschlagen. Sekundäre Ergebnisse umfassten die Beschreibung der ultraschalltechnischen Merkmale der verschiedenen Merkmale sowie die Unterschiede in der Diagnostik mittels 2D- oder 3D-TVUS und deren Assoziation mit klinischen Merkmalen wie Endometriose. Ergebnisse In 272 (23,4%, 95% Konfidenzintervall CI 21,0–25,9) Frauen wurde mindestens ein direktes oder indirektes Merkmal von Adenomyosis beobachtet. Direkte Merkmale, die für die Erkrankung pathognomonisch sind, wurden bei 111 (9,6%, 95% CI, 7,9–11,3) Frauen beobachtet. Direkte Merkmale waren nur bei 3D-TVUS bei 56 (4,8%, 95% CI 3,6–6,1) Frauen sichtbar, das heißt, 56/111 (50,5%) der Frauen mit mindestens einem direkten Merkmal von Adenomyosis. Direkte Merkmale kamen bei Frauen mit Endometriose häufiger vor (OR 2,8, 95% CI 1,8–4,3). Schlussfolgerungen Wir fanden heraus, dass jede zehnte Frau, die für eine ART geplant war, direkte Merkmale von Adenomyosis bei der Ultraschalluntersuchung aufwies. Die vorliegende Studie legt nahe, dass die Verwendung von 3D-TVUS eine wichtige Ergänzung zu 2D in der Diagnostik von Adenomyosis ist. Unsere Ergebnisse könnten zudem die Beratung von Frauen, die für ART geplant sind, verbessern und zukünftige Studien zum Einfluss verschiedener Merkmale von Adenomyosis auf Subfruchtbarkeit, ART-Ergebnisse und geburtshilfliche Ergebnisse ermöglichen.
Alson et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.