Wir untersuchen die Verschiebung, die durch die Asymmetrie der spektroskopischen Linienform in atomaren Interferometern verursacht wird, die in der wissenschaftlichen Literatur bisher nicht diskutiert wurde. Diese Asymmetrie entsteht, weil das Laserfeld nicht nur während der freien Evolutionsintervalle der Atome, sondern auch während der Ramsey-Pulse frequenz-gemoduliert ist. Infolgedessen hängt die effektive Abweichung von der Arbeitstransition der Atome während der Pulse auch von der Modulationsrate ab, was wiederum zu der durch Linienform-Asymmetrie verursachten Verschiebung (LACS) führt. Es wird gezeigt, dass diese Verschiebung eine invers kubische Abhängigkeit von 1/{T^3} von der Dauer des Intervalls zwischen den Ramsey-Pulsen T hat, was sich deutlich von der typischen 1/{T^2} Abhängigkeit in der atomaren Interferometrie unterscheidet. Daher erhöht sich die metrologische Bedeutung dieser Verschiebung erheblich für kompakte atomare Interferometer mit kurzer Basislinie. Zum Beispiel schätzen wir für Interferometer-Gravimeter, die Zwei-Photonen-Übergänge in Rubidium-Atomen verwenden, bei T 1 ms die LACS-Verschiebung und ihre Variationen auf dem Niveau von 0,1–1 mGal, während dies bei T 100 µs einen Wert von 0,1–1 Gal erreichen kann.
Yudin et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.