Während wir 100 Jahre der Olympischen Winterspiele feiern, ist es ein passender Zeitpunkt, um über diese Spiele und insbesondere über ihre Governance nachzudenken. In diesem Papier untersuche ich die Governance der Olympischen Winterspiele aus einer kanadischen Perspektive und reflektiere darüber, warum es mehrere gescheiterte Bewerbungen gegeben hat und was das für die Olympischen Winterspiele und deren Inhaber, das Internationale Olympische Komitee, für die Zukunft bedeutet. Aus den bisherigen Untersuchungen zur kanadischen Governance der Olympischen (Winter-)Spiele und dokumentarischen Beweisen von den aktuellen Bewerbungsversuchen zeige ich, wie die Struktur und Prozesse, Institutionen und Verfahren sowie die multijurisdiktionale und multisektorale Natur der Spiele in Kanada es dem Land in der Vergangenheit ermöglichten, innovativ in der Governance zu sein und die Akteure einzubinden, wie die vier gastgebenden First Nations. Allerdings haben aktuelle nationale Realitäten (z. B. Versöhnungsbemühungen mit den indigenen Gemeinschaften) die etablierten (westlich kolonialen) Vorgehensweisen herausgefordert und teilweise zu den gescheiterten Bewerbungen geführt. Dennoch könnte die indigene Governance einen Lichtblick für das Internationale Olympische Komitee darstellen, während es mit einem schwachen Ruf kämpft und dem Bedarf, die Umweltverträglichkeit der Olympischen Winterspiele anzugehen.
Milena M. Parent (Fr,) hat diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: