In dieser Studie wurde der Einfluss der übermäßigen Kontrollrechte von beherrschenden Aktionären auf die Investitionseffizienz von Unternehmen analysiert. Der Analysezeitraum erstreckt sich von 2006 bis 2024. Als Stichprobe wurden 30.057 (Jahr-Unternehmen) Unternehmen verwendet, die an den Wertpapiermärkten der Korean Stock Exchange und KOSDAQ gelistet sind. Für die Analyse wurde ein unbalanciertes Paneldaten-Set erstellt, das zeitlich verbundene Querschnittsdaten umfasst, wobei die Paneldatenregressionsanalyse und die Panel-Tobit-Analyse angewendet wurden. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sind wie folgt: Es konnte festgestellt werden, dass zwischen den übermäßigen Kontrollrechten von beherrschenden Aktionären und der Investitionseffizienz koreanischer börsennotierter Unternehmen eine umgekehrt U-förmige nichtlineare Beziehung besteht. Die übermäßigen Kontrollrechte der beherrschenden Aktionäre haben im Bereich von 0-24,13% einen positiven Einfluss auf die Investitionseffizienz, während sie jenseits von 24,13% einen negativen Einfluss ausüben. Ein angemessenes Niveau an übermäßigen Kontrollrechten der beherrschenden Aktionäre erhöht die Stabilität der Managementkontrolle, verringert den Druck auf kurzfristige Ergebnisse und fördert langfristige Entscheidungsprozesse, was die Investitionseffizienz erhöht. Wenn jedoch die übermäßigen Kontrollrechte der beherrschenden Aktionäre einen bestimmten Niveau überschreiten, führt dies zu einer Erhöhung der Anreize zur Verfolgung von Eigeninteressen, was zu ineffizienten Investitionen führt. Darüber hinaus wurde in einer zusätzlichen Analyse, die die abhängige Variable in Überinvestitionen und Unterinvestitionen unterteilte, eine U-förmige nichtlineare Beziehung zwischen den übermäßigen Kontrollrechten der beherrschenden Aktionäre und Überinvestitionen festgestellt, während keine signifikante Beziehung zu Unterinvestitionen ermittelt werden konnte. Das heißt, dass die ineffizienten Investitionen aufgrund der übermäßigen Kontrollrechte der beherrschenden Aktionäre als auf Überinvestitionen zurückzuführen angesehen werden können.
Moon et al. (Sa.) haben diese Frage untersucht.