Das digitale Zeitalter hat das tägliche Leben von Jugendlichen tiefgreifend verändert und beeinflusst, wie sie ihre Identitäten konstruieren, Beziehungen zu Familienmitgliedern pflegen, mit Gleichaltrigen interagieren und sich mit der Schule beschäftigen. Für taiwanesische Jugendliche ist das Zusammenspiel zwischen Online- und Offline-Bereichen nicht mehr peripher, sondern zentral für ihre psychologischen, relationalen und educational Erfahrungen. Dennoch bleiben die spezifischen Dynamiken der Selbstdarstellung, familiären Interaktion und Schulk Teilnahme in diesen beiden Bereichen unterexploriert. Dieses Symposium, Teil der Taiwan i-Generation Panel Study, beschäftigt sich mit diesen Lücken, indem es die Online- und Offline-Dynamiken von Selbst, Familie und Schule unter taiwanesischen Jugendlichen untersucht. Dr. C. W. Wu beleuchtet psychologische Anliegen wie sozialen Vergleich, Selbstdarstellung und Internetsucht. Dr. Y. F. Chen untersucht, wie digitale Aktivitäten die täglichen Routinen und Schlafmuster von Jugendlichen prägen. Dr. T. S. Lin analysiert Erziehungsstile in physischen und digitalen Umgebungen. Dr. H. J. Chen untersucht Mobbingverhalten in sowohl offline als auch online schulischen Kontexten. Schließlich konzentriert sich Dr. J. C. Hsieh auf bildungspolitische Implikationen, indem er vergleicht, wie Online- und Präsenzunterricht akademische Ergebnisse beeinflussen. Dr. C. I. Wu wird als Diskussionsleiter fungieren und integrative Dialoge fördern. Durch die Hervorhebung der dynamischen Wechselwirkungen über verschiedene Kontexte hinweg zielt dieses Symposium darauf ab, unser Verständnis des Lebens von Jugendlichen in einer hybriden Gesellschaft zu vertiefen und interdisziplinäre Diskussionen über die sich entwickelnden Beziehungen zwischen Jugend, Technologie und sozialen Institutionen anzuregen.
Jou et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.