Diese Studie untersucht die kurzfristigen Dynamiken und langfristigen Determinanten des bilateralen Handels zwischen Saudi-Arabien (KSA) und Jordanien im Zeitraum von 1995–2024 mithilfe des autoregressiven verteilten Lageregressionsansatzes (ARDL). Unter Verwendung eines zeitlichen Rahmens für Länderpaare prüft die Analyse, wie Wirtschaftswachstum, ausländische Direktinvestitionen (FDI), Inflationsdifferenzen und Rohölpreise den Handelsumfang zwischen den beiden Ländern im Laufe der Zeit beeinflussen. Der ARDL-Grenzwerttest bestätigt das Vorhandensein einer langfristigen Kointegration zwischen den Variablen. Die langfristigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass Rohölpreise, Inflationsdifferenzen und FDI positive und statistisch signifikante Auswirkungen auf den bilateralen Handel haben, während das saudische Wirtschaftswachstum und FDI negative langfristige Effekte zeigen, was darauf hindeutet, dass die strukturellen Merkmale der saudischen Wirtschaft und die inländische Absorption die Nachfrage nach jordanischen Produkten langfristig verringern könnten. Die kurzfristigen Ergebnisse zeigen einen negativen und statistisch signifikanten Fehlerkorrekturterm, der auf eine Konvergenz zum langfristigen Gleichgewicht hinweist, wobei ungefähr 32,16 % der Abweichungen jedes Jahr korrigiert werden, was auf eine moderate Anpassungsgeschwindigkeit nach wirtschaftlichen Schocks hinweist. Kurzfristig üben Wirtschaftswachstum, FDI, Inflationsdifferenzen und Ölpreise signifikante, aber gemischte Effekte auf das Handelsvolumen aus, wobei Ölpreise als der einflussreichste Faktor hervortreten. Mehrere Variablen zeigten verzögerte Reaktionen aufgrund von Anpassungskosten, Produktionsbeschränkungen und vertraglichen Zwängen zwischen den beiden Ländern. Insgesamt tragen die Ergebnisse neue zeitliche Beweise zu den makroökonomischen Treibern des bilateralen Handels zwischen einer öl-exportierenden Wirtschaft wie Saudi-Arabien und einem benachbarten nicht-öl-exportierenden Partner wie Jordanien bei, und bieten politische Einblicke zur Stärkung der Handelsintegration und wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
Kolthoom Alkofahi (Dienstag) untersuchte diese Frage.