Indigene Wissenssysteme (IKS) in Ghana sind tief in traditionellen Praktiken wie mündlichen Traditionen und Ritualen verwurzelt, die oft Entscheidungsprozesse innerhalb von Unternehmen beeinflussen. Ein Mixed-Methods-Ansatz wurde verwendet, der halbstrukturierte Interviews mit 50 Managern aus verschiedenen Sektoren und Fallstudien von drei Unternehmen umfasste. Quantitative Daten wurden durch Umfragen mit 300 Mitarbeitern gesammelt, um die Akzeptanz von IKS in ihren täglichen Abläufen zu messen. Halbstrukturierte Interviews zeigten, dass ein erheblicher Anteil (72%) der Befragten glaubte, IKS beeinflusse die Entscheidungsfindung positiv, es jedoch Unterschiede zwischen den Sektoren hinsichtlich spezifischer Themen wie Risikomanagement und Innovation gab. Fallstudien illustrierte eine erfolgreiche Integration, bei der die Führung kulturelle Praktiken unterstützte und Ressourcen für den Wissenstransfer bereitstellte. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine effektive Integration eine Angleichung zwischen traditionellen Werten und modernen Unternehmenszielen erfordert, was einen maßgeschneiderten Ansatz in jedem Unternehmenskontext notwendig macht. Organisationen sollten Schulungen zur kulturellen Sensibilität für Manager priorisieren, den interkulturellen Dialog fördern, um potenzielle Widerstände zu adressieren, und klare Wege für den Wissensaustausch etablieren, um IKS effektiv zu nutzen. Die Unterstützung der Führung ist entscheidend für die Überwindung institutioneller Barrieren.
Ababu et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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