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Der Autor untersucht die Machbarkeit eines vergleichenden Ansatzes in der Persönlichkeitsforschung. Ein Überblick über die vielfältige Literatur zur Tierpersönlichkeit legt nahe, dass (a) die meisten Forschungen Trait-Konstrukte verwenden, sich auf Variationen innerhalb (vs. zwischen) Arten konzentrieren und entweder Verhaltenscodierungen oder Trait-Bewertungen nutzen; (b) die Bewertungen im Allgemeinen zuverlässig sind und eine gewisse Validität aufweisen (7 Parameter, die die Zuverlässigkeit beeinflussen könnten, und 4 Herausforderungen zur Validierung werden erörtert); und (c) einige Dimensionen über Arten hinweg auftreten, aber Zusammenfassungen durch einen Mangel an standardisierten Beschreibungen erschwert werden. Argumente für und gegen artübergreifende Vergleiche werden diskutiert und Forschungsrichtlinien vorgeschlagen. Schließlich wird eine Forschungsagenda vorgeschlagen, die von evolutionären und ökologischen Prinzipien geleitet wird. Es wird gefolgert, dass Tierversuche einzigartige Möglichkeiten bieten, die biologischen, genetischen und umweltbedingten Grundlagen der Persönlichkeit zu untersuchen und Veränderungen der Persönlichkeit, Zusammenhänge zwischen Persönlichkeit und Gesundheit sowie die Wahrnehmung von Persönlichkeit zu studieren.
Samuel D. Gosling (Mon,) hat diese Frage untersucht.