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Bedenken über die schädlichen Auswirkungen von sozialen Medien haben die öffentliche Aufmerksamkeit auf Medienkompetenz als potenziellem Heilmittel gelenkt. Aktuelle Vorstellungen von Medienkompetenz basieren häufig auf Massenmedien und konzentrieren sich auf die Analyse von gängigem Inhalt sowie die Bewertung des Inhalts anhand gängiger Werte. Dieser Artikel leitet einen neuen konzeptionellen Rahmen für Medienkompetenz in sozialen Medien (SoMeLit) ein. Abkehrend von den massenmedialen Annahmen bestehender Ansätze, zentriert sich SoMeLit auf das Selbst des Nutzers in sozialen Medien, das in dynamischer Kausalität mit seinen Auswahlentscheidungen für Nachrichten und Netzwerke steht. Die Analysefoki in SoMeLit sind daher die eigenen Auswahlentscheidungen und Werte, die die Konstruktion der eigenen Realität in sozialen Medien beeinflussen und von ihr beeinflusst werden; sowie die sich entwickelnden Merkmale von Social-Media-Plattformen, die die Grenzen der Konstruktion der eigenen Social-Media-Realität festlegen. Die Implikationen der neuen Komponenten und Dimensionen von SoMeLit für zukünftige Forschung, Bildung und Handeln werden diskutiert.
Cho et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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