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Mikronährstoffmängel, insbesondere solche in Bezug auf Jod und Eisen, sind mit verschiedenen kognitiven Beeinträchtigungen sowie möglichen langfristigen Verhaltensänderungen verbunden. Zu den kognitiven Beeinträchtigungen, die durch Eisenmangel verursacht werden, werden hauptsächlich solche in Bezug auf Aufmerksamkeitsspanne, Intelligenz und sensorische Wahrnehmungsfunktionen genannt, sowie solche, die mit Emotionen und Verhalten in Verbindung stehen, oft direkt im Zusammenhang mit der Anwesenheit von Eisenmangelanämie. Darüber hinaus kann Eisenmangel ohne Anämie zu kognitiven Störungen führen. Derzeit liegt die Prävalenz von Eisenmangel und Eisenmangelanämie bei 2%-6% unter europäischen Kindern. Angesichts der Bedeutung von Eisenmangel für die ordnungsgemäße kognitive Entwicklung und der Veränderungen, die aufgrund dieses Mangels bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben können, war das Ziel dieser Studie, den aktuellen Stand des Wissens über dieses Gesundheitsproblem zu überprüfen. Die Relevanz von Eisenmangel und Eisenmangelanämie, die Unterscheidung zwischen den kognitiven Folgen von Eisenmangel und denjenigen, die speziell die kognitive Entwicklung betreffen, sowie die Debatte über die Nützlichkeit von Eisentabletten sind die relevantesten und umstrittensten Themen. Trotz methodologischer Unterschiede zwischen den Studien gibt es einige Hinweise darauf, dass Eisenpräparate die kognitiven Funktionen verbessern. Dennoch muss dies durch angemessene Nachfolgestudien in verschiedenen Gruppen bestätigt werden.
Beatriz Jáuregui (Sat,) hat diese Frage untersucht.
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