Die Auswahl geeigneter Berechnungsmethoden für organische Kristalle wird insbesondere bei Systemen mit schweren Halogenen wie Brom zu einer Herausforderung, da deren komplexe elektronische Strukturen und vielfältigen nicht-kovalenten Wechselwirkungen approximative Methoden herausfordern. Hier benchmarken wir periodische DFT (PBE-D3BJ), CrystalExplorer (CE17/CE21), DFTB3-D3BJ und PM7 gegen experimentelle Stabilitätsdaten für 14 polymorphe Formen, die Chlor und Brom enthalten, aus sechs CSD-Familien. Chlor-Systeme zeigen eine konsistente Leistung der Methoden, während Brom große Variationen der Gitterenergie (>10 kJ/mol) einführt und in mehreren Fällen qualitativ falsche Stabilitätsrankings liefert. Entscheidend ist, dass geringe mittlere absolute Fehler keine korrekte thermodynamische Reihenfolge garantieren und keine semi-empirische Methode sich als universell zuverlässig für Brom erweist. Nur PBE-D3BJ erreicht eine perfekte Übereinstimmung mit experimentellen Ergebnissen. Diese Ergebnisse positionieren bromhaltige Kristalle als äußerst empfindliche Benchmarks und betonen die interne Validierung gegen Experimente oder Referenz-DFT als unerlässlich, bevor großangelegte Studien durchgeführt werden – insbesondere relevant, da maschinell lernende Potenziale auftauchen.
Isupova et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: