Denervation (PADN) bei diesem Hochrisikophänotyp, der durch einen sympathischen Overdrive entsteht. Methoden: Wir führten einen systematischen Review von Studien durch, die PADN bei CpcPH der Gruppe 2 (PVR >3.0 WU) untersuchten. Die randomisierte PADN-5-Studie (6-Monats- und 3-Jahres-Kohorten) und vorläufige Machbarkeitsdaten wurden zusammengeführt. Endpunkte: 6-Minuten-Gehstrecke (6MWD), PVR und klinische Verschlechterung. Ergebnisse: 98 randomisierte Patienten aus der PADN-5 wurden in die Analyse einbezogen. PADN war sildenafil und Sham bei HF-CpcPH überlegen. Das Ansprechen unter PADN betrug +83m bei der 6MWD nach 6 Monaten im Vergleich zu den sildenafil-Kontrollen (p<0.01). In der HFpEF-Subgruppe zeigte sich nach der Langzeitanalyse der PADN-5 (3 Jahre) ein anhaltender neurohormoneller Nutzen mit einem Rückgang von NT-proBNP um 55 % im Vergleich zu 10 % in den Kontrollen. Bemerkenswerterweise reduzierte PADN die klinische Verschlechterung (Tod/Rehospitalisierung) nach 3 Jahren signifikant (HR 0.15; 95% CI: 0.04-0.58; p=0.006). Der PVR war ohne Anstieg der LV-Füllungsdrücke reduziert. Schlussfolgerungen: PADN ist wirksam bei der Behandlung der CpcPH der Gruppe 2 und bewirkt langfristige Veränderungen der körperlichen Leistungsfähigkeit und des NT-proBNP, die bei einer medikamentösen Therapie nicht beobachtet werden. Die Reduktion der klinischen Verschlechterung über die 3 Jahre deutet darauf hin, dass PADN das Fortschreiten der Erkrankung bei herzinsuffizienzbedingter PH verändert.
Emmanuel Olumuyide (Wed,) untersuchte diese Fragestellung.