Persistierendes Vorhofflimmern war mit einer höheren Prävalenz von Niederspannungszonen im Vergleich zu paroxysmalem AF assoziiert (54,3 % vs. 19,9 %; OR 5,03, 95 % CI 3,20-7,90, P<0,001).
Kohortenstudie (n=539)
Paroxysmales und persistierendes Vorhofflimmern (n=539)
Persistierendes Vorhofflimmern vs Paroxysmales Vorhofflimmern
Vorhandensein von Niederspannungszonen (LVZ) — OR 5.03 (3.20-7.90), p=<0.001
Effect estimate: OR 5.03 (95% CI 3.20-7.90)
Absolute Event Rate: 54.3% vs 19.9%
p-value: p=<0.001
Ziele: Das Ausmaß und die Verteilung von Niederspannungszonen (LVZ) in einer großen Kohorte von Patienten, die eine Ablation wegen paroxysmalem und persistierendem Vorhofflimmern (AF) durchliefen, zu beschreiben und Basisprädiktoren für LVZ in diesen Patienten zu erforschen. Methoden und Ergebnisse: Es wurden aufeinanderfolgende Patienten, die eine bipolare Spannungslandkarten-geführte AF-Ablation durchliefen, eingeschlossen. Die Spannungslandkarten wurden für jeden Patienten mit einem dreidimensionalen elektroanatomischen Kartierungssystem erstellt, und LVZ wurden als Bereiche mit bipolarer Spannung < 0,5 mV definiert. Insgesamt wurden 539 Patienten (309 männlich, Alter 65 ± 10 Jahre) in die Studie aufgenommen. Niederspannungszonen waren bei 58 von 292 Patienten mit paroxysmalem und 134 von 247 persistentem AF vorhanden (P < 0,001). Die Fläche der LVZ war bei Patienten mit persistentem im Vergleich zu paroxysmalem AF größer, 5 cm² (IQR 3-18,6) vs. 12,1 cm² (IQR 3,6-28,5), P = 0,026, jeweils. In der multivariaten Analyse waren Alter (OR 1,07, 95%CI 1,05-1,10, P < 0,001), weibliches Geschlecht (OR 2,18, 95%CI 1,38-3,43, P = 0,001), sinoatriale Knotendysfunktion (OR 3,90, 95%CI 1,24-12,21, P = 0,020), größere Oberfläche des linken Vorhofs pr. cm² (OR 1,01, 95%CI 1,00-1,02, P = 0,016) und persistierendes AF (OR 5,03, 95%CI 3,20-7,90, P<0,001) mit dem Vorhandensein von LVZ assoziiert. Schlussfolgerung: In einer großen Kohorte von Patienten, die eine Ablation wegen AF durchliefen, war die Prävalenz von LVZ höher und die LVZ-Flächen bei Patienten mit persistentem im Vergleich zu paroxysmalem AF größer. Die häufigste Lokalisation der LVZ war die vordere Wand, das Septum und die hintere Wand. Das Vorhandensein von LVZ war mit höherem Alter, weiblichem Geschlecht, größerer LA-Oberfläche und sinoatrialer Knotendysfunktion assoziiert.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Yan Huo
Hebei Medical University
Thomas Gaspar
Electrophysiology
Matthias Pohl
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
EP Europace
Technische Universität Dresden
Aarhus University Hospital
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Huo et al. (Samstag) führten eine Kohortenstudie zu paroxysmalem und persistentem Vorhofflimmern (n=539) durch. Persistierendes Vorhofflimmern vs. paroxysmales Vorhofflimmern wurde anhand des Vorhandenseins von Niederspannungszonen (LVZ) evaluiert (OR 5,03, 95 % CI 3,20-7,90, p=<0,001). Persistierendes Vorhofflimmern war mit einer höheren Prävalenz von Niederspannungszonen im Vergleich zu paroxysmalem AF assoziiert (54,3 % vs. 19,9 %; OR 5,03, 95 % CI 3,20-7,90, P<0,001).
synapsesocial.com/papers/6a08bae9ef79633196e8ce4f — DOI: https://doi.org/10.1093/europace/eux082
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: