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Eine Radiotracer-Methode, die auf der Messung des Noradrenalinüberschusses im Plasma basiert, wurde entwickelt, um gleichzeitig die gesamte und organspezifische sympathische Nervensystemtönung beim Menschen abzuschätzen. 2. Der gesamte und renale Noradrenalinüberschuss im Plasma wurde bei vier Patienten mit essentieller Hypertonie gemessen. Der renale Noradrenalinüberschuss betrug 0,42 ± 0,25 nmol/min (Mittelwert ± sd) und stellte etwa 16% des gesamten Noradrenalinüberschusses (2,58 ± 0,20 nmol/min) dar. 3. Es besteht die Notwendigkeit, die regionale sympathische Nerventönung von Organen, die besonders an der Blutdruckregulation beteiligt sind, bei Patienten mit essentieller Hypertonie zu untersuchen. Lokale Erhöhungen des sympathischen Tons könnten durch biochemische Tests der gesamten sympathischen Nervensystemaktivität nicht festgestellt werden.
Esler et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.