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Zusammenfassung Dieser Artikel erklärt die Entscheidungen der Gouverneure, Medicaid-Erweiterungen zu unterstützen oder abzulehnen, die im Rahmen des Patient Protection and Affordable Care Act von 2010 angeboten werden. Wir theorisieren, dass die Entscheidungen der Gouverneure, die Finanzierung abzulehnen, sowohl von politischen Anforderungen als auch vom Bedarf im Bundesstaat abhängen sollten, obwohl Politik und Bedarf oft in Spannungsverhältnis stehen. Wir stellen fest, dass die Parteizugehörigkeit der Gouverneure und die Zusammensetzung des Legislativorgans substanziell bedeutende Auswirkungen auf die Entscheidungen der Gouverneure haben, während der Bedarf im Bundesstaat nur geringe Auswirkungen auf die Entscheidungen der Gouverneure ausübt. Dies deutet darauf hin, dass bei hochkarätigen, stark politisierten Themen wie dem Affordable Care Act politische Überlegungen die Bedürfnisse der Bürger und die wirtschaftlichen Bedingungen des Bundesstaates im Entscheidungsprozess der Gouverneure überwiegen.
Barrilleaux et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.