Misst die 133Xe-Clearance-Methode den Muskelblutfluss genau im Vergleich zum direkten venösen Abfluss und zum Mikrosphärentrapping bei Hunden?
Die 133Xe-Clearance-Methode unterschätzt signifikant den Muskelblutfluss bei Hunden im Vergleich zum direkten venösen Abfluss und Mikrosphärentrapping.
Die Genauigkeit der Messung des Muskelblutflusses mit der 133Xe-Clearance-Methode (QXe) wurde mit dem direkten venösen Abfluss (Qv) und den Flussbestimmungen durch Mikrosphärentrapping (Q mu) in isolierten durchbluteten Hunderestmuskeln sowohl in Ruhe als auch während der gestuften Stimulation des O2-Verbrauchs (VO2) bis zu 12 ml X 100 g-1 X min-1 und im Gastrocnemius, Vastus lateralis und Trizeps von intakten Hunden in Ruhe und beim Laufen auf einem Laufband bei variierenden Geschwindigkeiten bis zu maximalem VO2 bewertet. In 29 Messungen an 11 isolierten Muskeln stimmte Q mu in Ruhe und bei allen Stimulationslevels gut mit Qv überein (Q mu/Qv = 1.0; r = 0.98). Die 133Xe-Clearance ergab deutlich niedrigere Blutflüsse als der venöse Abfluss und die Mikrosphärentrapping-Methoden. In 43 Messungen in 11 Muskeln betrug das mittlere QXe/Qv-Verhältnis 0.57 +/- 0.03 (SE), unabhängig vom Blutfluss. Ähnlich betrug in 65 Messungen an 2 intakten Hunden das mittlere QXe/Q mu-Verhältnis in allen getesteten Muskeln 0.49 +/- 0.02 (SE), unabhängig vom Blutfluss. Diese Ergebnisse zeigen, dass die 133Xe-Clearance-Methode den Blutfluss in Hundemuskeln erheblich unterschätzt.
Cerretelli et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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