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Die Umsetzung inklusiver Politiken hängt weitgehend von der Bereitschaft der Lehrkräfte ab, Schüler mit besonderen Bildungsbedürfnissen (SEN) in Regelschulen zu integrieren, was von ihrem wahrgenommenen Kompetenzniveau und ihren Einstellungen beeinflusst wird. Diese Studie untersuchte die Einstellungen von angehenden und im Dienst befindlichen Lehrkräften gegenüber Schülern mit zwei Arten von SEN: herausforderndem Verhalten und Lernschwierigkeiten. Die drei Komponenten von Einstellungen (affektiv, kognitiv und behavioristisch) wurden mit indirekten und direkten Messmethoden erfasst. Die Ergebnisse zeigten, dass Lehrkräfte negative implizite Einstellungen gegenüber herausforderndem Verhalten und Lernschwierigkeiten hatten, jedoch varierten die impliziten Einstellungen nicht in Abhängigkeit von der Art der SEN. Bewertungen der stereotypen Dimensionen Wärme und Kompetenz sowie Gesamteinschätzungen der schulischen Leistungen wurden durch den beruflichen Status und die Art der SEN beeinflusst. Der berufliche Status, implizite Einstellungen und stereotypisches Wissen erklärten zusammen 52 bzw. 43 % der Varianz in den Bewertungen der akademischen Leistungsfähigkeit von Schülern mit herausforderndem Verhalten und Lernschwierigkeiten. Die Ergebnisse werden im theoretischen Rahmen interpretiert und die Auswirkungen auf die Lehrerbildung werden diskutiert.
Krischler et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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