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Dieses Papier untersucht die Entwicklung und Zirkulation von anti-trans Diskursen in verschiedenen nationalen Kontexten, indem Dänemark und Italien verglichen werden, zwei Länder mit divergierenden Geschlechterordnungen, in denen dennoch seit Mitte der 2010er Jahre ein klarer Anstieg anti-trans Mobilisierungen zu verzeichnen ist. Zu diesem Zweck stützt sich die Studie auf eine kritische Rahmenanalyse sowohl von bewegungsproduzierten als auch von institutionellen Dokumenten aus dem Zeitraum von 2013 bis 2024. Die Ergebnisse dieser Analyse zeigen drei übergeordnete Cluster von anti-trans Diskursen in beiden Ländern, die als Prävention, Überwachung und Regulierung; epistemische Delegitimierung; und kulturelle Bedrohung bezeichnet werden. Diese Cluster weisen auf das Vorhandensein eines gemeinsamen transnationalen Repertoires von anti-trans Rahmen hin, das lokal übersetzt und zum Beispiel in säkular-liberale oder moralisch-religiöse Kontexte angepasst wird. Der Artikel positioniert diese Erkenntnisse innerhalb der wachsenden Forschung zur transnationalen Verbreitung von anti-gender Politiken und Diskursen und argumentiert, dass affektive Resonanz einen Schlüsselfaktor für die erfolgreiche Anpassung von anti-trans Rahmen an lokale Kontexte darstellt. Schließlich argumentieren wir, dass gerade die differenzierte Konvergenz und somit die Anpassungsfähigkeit von anti-trans Diskursen sie so zentral für zeitgenössische anti-gender Bewegungen gemacht hat.
Lavizzari et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.