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Arbeitgeber beschweren sich häufig über den Zustand der Schreibfähigkeiten ihrer Mitarbeitenden. Ein Großteil der aktuellen Forschung zu diesem Thema untersucht die Schreibfähigkeiten am Arbeitsplatz aus der Perspektive der Arbeitgeber. Dieser Artikel hingegen betrachtet das berufliche Schreiben aus der Perspektive der Mitarbeitenden. Insbesondere analysiert er die Rückmeldungen von MBA-Studierenden zu einer Kursaufgabe, bei der sie ihre Schreibstärken und -schwächen bewerteten und über Chancen und Bedrohungen nachdachten, um gute Schreibfähigkeiten am Arbeitsplatz zu demonstrieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitgeber unter Beweis stellen müssen, dass sie gutes Schreiben wertschätzen, und dass Schreibfähigkeiten zur Gewohnheit der Mitarbeitenden werden müssen. Die Implikationen für die Unternehmenskommunikationsdidaktik werden diskutiert.
Paula Lentz (Di.) hat diese Frage untersucht.
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