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α-Synuclein (αS) ist ein zelluläres Protein, das hauptsächlich für die Assoziation seiner aggregierten Formen mit einer Vielzahl von Krankheiten bekannt ist, zu denen die Parkinson-Krankheit und die Demenz mit Lewy-Körpern gehören. Während die Rolle von αS in der Krankheit gut dokumentiert ist, gibt es derzeit keine Einigung über die physiologische Funktion der normalen Isoform des Proteins. Hier liefern wir starke Beweise dafür, dass αS eine zelluläre Ferrireduktase ist, die für die Reduktion von Eisen (III) zu biologisch verfügbarem Eisen (II) verantwortlich ist. Die rekombinante Form des Proteins hat ein V(max) von 2,72 nmol/min/mg und K(m) von 23 µM. Diese Aktivität ist auch in Lysaten von neuronalem Zelllinien, die αS überexprimieren, deutlich. Diese Aktivität ist abhängig von Kupfer, das an αS als Kofaktor gebunden ist, und NADH als Elektronendonator. Die Überexpression von α-Synuclein durch Zellen erhöht signifikant den Prozentsatz von Eisen (II) in den Zellen. Die häufigen Krankheitsmutationen, die mit einer erhöhten Anfälligkeit für PD assoziiert sind, zeigen keine signifikanten Unterschiede in der Aktivität oder den Eisen (II)-Spiegeln. Diese Entdeckung könnte neue therapeutische Ziele für PD und Lewy-Körper-Demenz liefern.
Davies et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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