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Eine wichtige, aber wenig verstandene Form der Steuerhinterziehung von Firmen ergibt sich aus „Geisterfirmen“ – gefälschten Firmen, die betrügerische Quittungen ausstellen, damit ihre Kunden falsche Abzüge geltend machen können. Wir bieten einen einzigartigen Einblick in dieses globale Phänomen, indem wir transaktionsbasierte Steuerdaten aus Ecuador verwenden. Fünf Prozent der Firmen nutzen jährlich Geisterrechnungen. Unter diesen Firmen machen Geistertransaktionen 14 Prozent der Käufe aus. Geistertransaktionen sind unter großen Firmen und Firmen mit einkommensstarken Eigentümern weit verbreitet und zeigen verdächtige Muster, wie etwa Ansammlungen unter finanziellen Schwellenwerten. Eine innovative Durchsetzungsmaßnahme, die auf Geisterkunden und nicht auf die Geister selbst abzielte, führte zu erheblichen Steuererträgen. (JEL D22, H25, H26, K34, L25, O14)
Carrillo et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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