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Dieses Papier untersucht die Begutachtungsverfahren der wissenschaftlichen Wochenzeitschrift Nature während und nach dem Zweiten Weltkrieg. 1939 übernahmen die ehemaligen Redaktionsassistenten L. J. F. Brimble und A. J. V. Gale die gemeinsame Redaktion von Nature. Die Brimble-Gale-Ära ist heute am bekanntesten für den unsystematischen Ansatz der Herausgeber zur externen Begutachtung. Obwohl Brimble und Gale manchmal externe Gutachter konsultierten, wurden eingereichte oder empfohlene Manuskripte von Wissenschaftlern, denen das Paar vertraute, oft nicht zur weiteren Begutachtung versandt. Ihr Nachfolger, John Maddox, veröffentlichte ebenfalls Manuskripte, die er bewunderte, ohne externe Begutachtung. Erst 1973 machte Chefredakteur David Davies die externe Peer-Review zu einer Voraussetzung für die Veröffentlichung in Nature. Das Beispiel von Nature zeigt, dass eine Zeitschrift selbst in den 1960er Jahren als wissenschaftlich respektabel angesehen werden konnte, auch wenn ihre Herausgeber bekannt dafür waren, die systematische externe Peer-Review zu vermeiden.
Melinda Baldwin (Mi.) untersuchte diese Frage.
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