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Diese Studie wurde entworfen, um den Beitrag von Thromboxan (Tx) A2 zur Pathogenese der Nierenschädigung bei Ratten mit Angiotensin II (Ang II)-Salzhypertonie zu beurteilen. Hypertonie wurde bei Ratten, die 0,15 mol/l NaCl tranken, durch Infusion von Ang II (125 ng/min, intraperitoneal) über 12 Tage induziert. Im Vergleich zu Werten in mit Wasser und Kochsalz trinkenden Ratten ohne Ang II-Infusion zeigten Ratten mit Ang II-Salzhypertonie eine erhöhte renale Gefäßbeständigkeit, einen verringerten renalen Blutfluss und eine erhöhte renale Ausscheidung sowie glomeruläre Synthese von TxB2. Die Behandlung mit einem Hemmstoff der TxA2-Synthese, UK 38,485, hatte keinen Einfluss auf die Nierenfunktion bei normotensiven und hypertensiven Ratten. Ebenso beeinflusste der TxA2- und Prostaglandin-Endoperoxid-Antagonist SQ 29,548 nicht die Nierenfunktion bei normotensiven Ratten. Im Gegensatz dazu führte SQ 29,548 bei Ratten mit einer 12-tägigen Ang II-Salzhypertonie zu einer Verringerung der renalen Gefäßbeständigkeit, was eine Aufrechterhaltung des renalen Blutflusses trotz eines begleitenden Abfalls des Blutdrucks ermöglichte. Eine vergleichbare Verringerung des renalen Perfusionsdrucks, hervorgerufen durch die Verengung der Bauchaorta oberhalb der Nierenarterien, war nicht mit einer Verringerung der renalen Gefäßbeständigkeit bei Ang II-salzhypertensiven Ratten verbunden. Daher ist die durch SQ 29,548 induzierte Senkung der renalen Gefäßbeständigkeit nicht der renalen Blutfluss-Autoregulation zuzuschreiben, sondern der Blockade der renalen vasokonstriktorischen Wirkungen von TxA2 und/oder Prostaglandin-Endoperoxiden. Diese Interpretation impliziert, dass pressorische Eicosanoide zur Erhöhung der renalen Gefäßbeständigkeit bei Ratten mit schwerer Ang II-Salzhypertonie beitragen.
Mistry et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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