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In ihren Kritiken an traditionellen Theorien der Höflichkeit fordern Watts et al. (2005 1992) und Eelen (2001) erste Ansätze zur (Un)höflichkeit. Während ihr ‚diskursiver Ansatz‘ eigene Kritiken erfahren hat, ist ein nützlicher Aspekt, der aus dieser Forschung hervorgegangen ist, der Fokus darauf, wie (Un)höflichkeit bewertet und diskutiert wird. Im Vergleich zu anderen Ansätzen zur (Un)höflichkeit hat diese Sprache jedoch wenig Aufmerksamkeit erhalten. Studien zur (Un)höflichkeit-Metapragmatik wählen oft lexikalische Elemente zur Analyse vor, zum Beispiel ‚höflich‘, ‚unhöflich‘ und ‚Höflichkeit‘. Ebenso besteht nach wie vor ein beinahe Vakuum in historischen und stilistischen Aspekten der (Un)höflichkeit-Metapragmatik. Dieses Papier trägt grundsätzlich zur (Un)höflichkeit (Meta)Pragmatik bei, indem es eine Methode zur induktiven Lokalisierung von (Un)höflichkeit metalinguistischen Elementen in einem Korpus etabliert, wobei speziell ein Korpus von Shakespeares Stücken verwendet wird. Dabei werden insgesamt 234 (Un)höflichkeit metalinguistische Formen mit insgesamt 4.023 Instanzen in einem Korpus von 1 Million Wörtern lokalisiert. Diese Studie identifiziert dann semantische Muster in der Verwendung dieser Begriffe, indem sie sie in fünf zweite Kategorien anordnet und auf die bisherige (Un)höflichkeitsliteratur reflektiert. Schließlich betrachtet die Studie kurz das Potenzial, das dieser Ansatz für die (Un)höflichkeitsforschung hat, sowie diese Daten im Besonderen für stilistische und historische Interessen an (Un)höflichkeit.
Samuel J. Oliver (Mon,) untersuchte diese Frage.