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Mikroglia, die residenten Makrophagen des Gehirns, fungieren als immunologische Effektor- und Hilfzellen. Paradoxerweise spielen sie nicht nur eine Rolle bei der Abwehr des Wirts und der Gewebereparatur, sondern sind auch in eine Vielzahl neuropathologischer Prozesse verwickelt. Mikroglia, die neben phänotypischen Markern für Makrophagen auch CB1- und CB2-Cannabinoidrezeptoren exprimieren, zeigen Hinweise auf die Existenz eines dritten, noch nicht geklonten, nicht-CB1-, nicht-CB2-Cannabinoidrezeptors. Diese Rezeptoren scheinen innerhalb definierter Aktivierungszustände von Mikroglia funktional relevant zu sein und sind mit der cannabinoidmodulierten Expression von Chemokinen und Zytokinen in Verbindung gebracht worden. Die Erkenntnis, dass Mikroglia Cannabinoidrezeptoren exprimieren und dass ihre Aktivierung zu einer Modulation bestimmter zellulärer Aktivitäten führt, deutet darauf hin, dass sie für therapeutische Manipulationen zur Ablation unerwünschter entzündlicher Reaktionen im zentralen Nervensystem geeignet sein könnten.
Cabral et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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