Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Typ-2-Diabetes (T2DM) ist eine der Hauptursachen für Mortalität in Südafrika, und Widerstand gegen die Verwendung von Insulin ist verbreitet. Ziel dieser Studie war es, Faktoren zu untersuchen, die den Beginn von Insulin bei Patienten mit T2DM in primärmedizinischen Einrichtungen in Kapstadt, Südafrika, beeinflussen. METHODEN: Es wurde eine explorative beschreibende qualitative Studie durchgeführt. Siebzehn halbstrukturierte Interviews wurden mit insulinberechtigten Patienten, solchen, die Insulin erhalten, und mit Primärversorgern durchgeführt. Die Teilnehmer wurden durch maximale Variation in der gezielten Stichprobe ausgewählt. Die Daten wurden mit der Framework-Methode in Atlas-ti analysiert. ERGEBNISSE: Faktoren, die mit dem Gesundheitssystem, der Dienstleistungserbringung, der klinischen Versorgung und den Patienten verbunden sind. Systemische Probleme bezogen sich auf die notwendigen Inputs von Arbeitskräften, Bildungsmaterialien und Vorräten. Probleme bei der Dienstleistungserbringung betrafen die Arbeitsbelastung, schlechte Kontinuität und parallele Koordination der Versorgung. Klinische Probleme betrafen eine angemessene Beratung. Patientenfaktoren umfassten ein mangelndes Vertrauen, Bedenken hinsichtlich von Injektionen, Auswirkungen auf den Lebensstil und die Entsorgung von Nadeln. FAZIT: Obwohl Ressourcenengpässe wahrscheinlich bestehen bleiben werden, können Bezirks- und Einrichtungsmanager die Vorräte, Bildungsmaterialien, Kontinuität und Koordination verbessern. Die Beratung muss verbessert werden und kann innovative alternative Ansätze erfordern, um Kliniker zu unterstützen, die eine hohe Anzahl an Patienten haben. Alternative Ansätze unter Verwendung von Gruppenschulungen, Telemedizin und digitalen Lösungen sollten in Betracht gezogen werden. Beitrag: Diese Studie hat wichtige Faktoren identifiziert, die den Beginn von Insulin bei Patienten mit T2DM in der Primärversorgung beeinflussen. Diese können von den Verantwortlichen für klinische Governance, Dienstleistungserbringung und in weiterführenden Forschungen angegangen werden.
Mathose et al. (Tue,) studierten diese Frage.