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Hintergrund. Dengue-Ausbrüche treten zunehmend häufig und intensiv auf. Eine evidenzbasierte Epidemievorsorge und eine effektive Reaktion sind jetzt eine dringende Angelegenheit. Daher haben wir nationale und kommunale Reaktionspläne für Dengue-Ausbrüche analysiert. Methoden. Dreizehn Länderpläne aus Asien, Lateinamerika und Australien sowie ein internationaler Plan wurden von der Weltgesundheitsorganisation bezogen. Die Informationen wurden in eine Datenanalysematrix übertragen, in der Informationen gemäß vorgegebenen und sich entwickelnden Themen extrahiert und auf Umfang, Inkonsistenzen, Auslassungen und Nützlichkeit analysiert wurden. Ergebnisse. Die Planung der Reaktion auf Ausbrüche weist derzeit eine beträchtliche Anzahl von Mängeln auf. Die Ausbruchsgouvernanz war schwach mit unklaren Rollen der Beteiligten. Zu späte Reaktionen aufgrund unzureichender Überwachung, das Fehlen der Kombination von Routine-Daten mit zusätzlichen Alarmen und das Fehlen von Auslösern zur Einleitung der Reaktion schwächten die Funktionalität der Pläne. Häufig wurde ein Ausbruch nicht definiert und frühzeitige Reaktionsmechanismen basierend auf Alarmsignalen wurden vernachlässigt. Es fehlte deutlich an Berücksichtigung kontextueller Einflüsse, die die Art und Weise beeinflussen können, wie die Erkennung und Reaktion auf einen Ausbruch verwaltet wird. Fazit. Ein Modell-Notfallplan zur Vorhersage, Erkennung und Reaktion auf Dengue-Ausbrüche kann nationalen Gesundheitsbehörden helfen, ihre eigenen detaillierteren und funktionaleren, kontextspezifischen Pläne zu entwickeln.
Harrington et al. (Di.) untersuchten diese Frage.
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