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Der Artikel ist der Rolle des interzivilisatorischen Dialogs in der Entwicklung der humanitären Diplomatie der BRICS-Staaten gewidmet. Die Relevanz dieser Forschung ergibt sich aus der Notwendigkeit, Wege zur Verringerung von Spannungen und Konflikten in den internationalen Beziehungen zu finden. Sie basiert auf den Prinzipien des Historismus und der Konsistenz, die es ermöglichten, die Evolution der humanitären Zusammenarbeit zu untersuchen sowie sie als ein Set von Ressourcen und Strategien zu betrachten. Die Forschungsmethoden sind die historische-genetische Methode, die Analyse von diplomatischen Dokumenten der BRICS, Materialien von Gipfeln und Meetings. Die Autoren des Artikels verfolgen einen breiten Ansatz zur humanitären Diplomatie, der nicht nur Hilfe in Krisen- und Konfliktsituationen, sondern auch Interaktion in den Bereichen Kultur, Kunst, Wissenschaft, Bildung, Tourismus und Sport beinhaltet. Als Ergebnis der Untersuchung werden die Hauptformen der humanitären Kooperation identifiziert und analysiert. Wissenschaftliche Forschung, Bildung und Projekte im Bereich Kultur und Kunst erweisen sich als die produktivsten Kooperationsbereiche. Es wird festgestellt, dass die kulturellen und zivilisatorischen Unterschiede der BRICS-Staaten Vorteile für den interzivilisatorischen Dialog, das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit im humanitären Bereich schaffen. Die problematischen Bereiche der Bildung gemeinsamer Werte, die Träger der BRICS-Weichmacht auf der internationalen Bühne werden könnten, werden identifiziert. Es wird nachgewiesen, dass nicht alle Projekte im humanitären Bereich in die praktische Umsetzung übergegangen sind. Die Koordination zwischen den Ländern bleibt unterentwickelt, und die Governance-Strukturen fehlen entweder oder sind zu schwach. Es wird geschlossen, dass die Entwicklung des interzivilisatorischen Dialogs im Rahmen der BRICS für Russland ein vielversprechendes Gebiet der humanitären Diplomatie darstellt. * Die Studie wurde mit finanzieller Unterstützung der Russischen Stiftung für Grundlagenforschung im Rahmen des wissenschaftlichen Projekts Nr. 20-014-00033A „Das Konzept der polymodalen humanitären Diplomatie: Umsetzung, Werkzeuge und zivilisatorische Modelle“ durchgeführt.
Bogatyryova et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.