ZWECK: Der Fuß-Boden-Einschlag, der beim Laufen erfährt wird, erzeugt eine Schockwelle, die durch das menschliche Skelettsystem übertragen wird. Diese Schockwelle wird durch die Deformation des Bodens/Schuhs sowie durch die Deformation biologischer Gewebe im Körper abgeschwächt. Ziel dieser Studie war es, den Ort der Energieabsorption während der Aufprallphase des Laufzyklus zu untersuchen. METHODEN: Die Laufgeschwindigkeit (3.83 m x s-1) wurde über fünf Bedingungen der Schrittlänge konstant gehalten: bevorzugte Schrittlänge (PSL), +10% der PSL, -10% der PSL, +20% der PSL und -20% der PSL. Übertragungskräfte wurden von Beschleunigungssensoren erfasst, die am Bein und Kopf von zehn männlichen Läufern angebracht waren. Ein starrer Körpermodell wurde verwendet, um die netto absorbierte Energie an den Hüft-, Knie- und Sprunggelenken zu schätzen. ERGEBNISSE: Es gab einen zunehmenden Grad an Schlagabsorption, je länger die Schrittlänge war. Die während der Aufprallphase des Laufzyklus absorbierte Energie nahm ebenfalls mit der Schrittlänge zu. Muskeln, die das Kniegelenk überqueren, zeigten die größte Anpassung als Reaktion auf erhöhten Schock. FAZIT: Es wurde postuliert, dass der vergrößerte senkrechte Abstand von der Wirkungslinie der resultierenden Bodenreaktionskraft zum Zentrum des Kniegelenks eine Rolle bei dieser erhöhten Energieabsorption spielte.
Derrick et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.