Dieser Artikel bietet eine kritische vergleichende Analyse von Sprach-in-Bildungspolitiken und -praktiken in zwei postkolonialen Ländern (Ghana und Pakistan) und einem nicht-kolonialen Kontext (Nepal) und untersucht, wie diese Politiken soziale (Un)gerechtigkeit aufrechterhalten oder herausfordern. Unter Bezugnahme auf einen vergleichenden Bildungsrahmen und Nancy Frasers multidimensionales Modell der sozialen Gerechtigkeit – das Umverteilung, Anerkennung und Repräsentation umfasst – analysieren wir die mehrsprachigen und englischsprachigen Bildungspolitiken in den drei nationalen Kontexten und berücksichtigen sowohl historische Vermächtnisse als auch zeitgenössische politisch-wirtschaftliche Kräfte. Trotz formeller Verpflichtungen zu muttersprachlicher mehrsprachiger Bildung zeigt unsere Analyse anhaltende Spannungen zwischen symbolischen politischen Zielen und den materiellen Realitäten der Umsetzung. In allen Kontexten reproduzieren strukturelle und ideologische Barrieren weiterhin Ungleichheiten der Mehrsprachigkeit. Wir argumentieren, dass bedeutende linguistische Gerechtigkeit in der Bildung mehr erfordert als eine politische Anerkennung indigener und lokaler Sprachen; es bedarf tieferer struktureller und ideologischer Transformationen, die die fest verwurzelten Hierarchien, die dominanten Sprachen, insbesondere Englisch, privilegieren, stören.
Sah et al. (Fr), untersuchten diese Frage.
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