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Da die Kunststoffproduktion nach wie vor stark von fossilen Brennstoffen abhängt, könnten aus Biomasse-Rohstoffen hergestellte Kunststoffe eine klimafreundliche Alternative darstellen. Eine umfassende Biomasseproduktion ist jedoch mit reduzierten Kohlenstoffsenken verbunden, was eine gegensätzliche Herausforderung darstellt. Diese Studie analysiert die großangelegte Biokunststoffproduktion und ihre Auswirkungen auf das Energiesystem und die Landnutzung mithilfe eines integrierten Bewertungsmodells und quantifiziert ihr Potenzial zur Minderung des Klimawandels sowie andere systembezogene Auswirkungen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Übergang von fossilbasierten Kunststoffen zu Biokunststoffen kosteneffektiv zur Minderung des Klimawandels beitragen kann, insbesondere wenn technologische und wirtschaftliche Fortschritte sowie die Nutzung von Biomasse aus Reststoffen realisiert werden können. Die Gesamtnutzung fossiler Ressourcen nimmt mit dem Aufkommen von Biokunststoffen ab; jedoch bleibt die gesamte Biomassenutzung auf einem ähnlichen Niveau wie in den Szenarien ohne Biokunststoffe, da der Energieverbrauch von Biomasse als Reaktion auf die steigende Biokunststoffproduktion sinkt. Bis 2100 wird erwartet, dass die Biokunststoffproduktion etwa ein Drittel der gesamten Kunststoffproduktion ausmacht, wobei PLA den größten Teil ausmacht; während Drop-in-Biokunststoffe eine untergeordnete Rolle in der Gesamtproduktion spielen. • Die Nutzung fossiler Brennstoffe außerhalb der Energieerzeugung wird voraussichtlich eine wichtige zukünftige Emissionsquelle werden. • Biokunststoffe können kosteneffiziente Maßnahmen zur Minderung des Klimawandels bieten. • Die Quelle und Art der in Biokunststoffen verwendeten Biomasse ist entscheidend für die Effektivität der Minderung. • Landnutzung und terrestrischer Kohlenstofffluss sind zentral für die Effektivität der Minderung. • Die Biokunststoffproduktion reduziert die Nachfrage nach fossilbasierten Waren.
Mattlar et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.