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Hintergrund: Aktives Zigarettenrauchen hat sich als ein starker Risikofaktor für Atherosklerose der Halsschlagader in klinischen Populationen etabliert; jedoch ist weder die Rolle des aktiven Rauchens in der Allgemeinbevölkerung noch die Auswirkungen von Passivrauchen gut beschrieben. Methoden: Der Zusammenhang zwischen der Dicke der Halsschlagaderwand und dem Zigarettenrauchen wurde bei 12.953 weißen und schwarzen Männern und Frauen im Alter von 45 bis 65 Jahren untersucht, die im Atherosklerose-Risiko-Studie in Gemeinschaften untersucht wurden. Die Teilnehmer wurden in aktuelle Raucher (n=3525), frühere Raucher (n=4315), nie rauchende Personen, die wöchentlich mindestens 1 Stunde Umwelt-Zigarettenrauch (ETS oder "passives Rauchen") ausgesetzt waren (n=3339), oder nie rauchende Personen, die keiner wöchentlichen ETS-Exposition ausgesetzt waren (n=1774), klassifiziert. Die Intima-Media-Dicke der Halsschlagader (IMT) wurde mittels B-Modus-Ultraschall gemessen. Ergebnisse: Eine erhöhte IMT wurde in jeder Kategorie beobachtet, in der Reihenfolge vom kleinsten bis zum größten Anstieg: nie Raucher ohne ETS-Exposition, nie Raucher mit ETS-Exposition, frühere Raucher und aktuelle Raucher. Die größere IMT, die in der Gruppe der nicht rauchenden Personen mit ETS-Exposition im Vergleich zu den nicht rauchenden Personen ohne ETS-Exposition beobachtet wurde, hielt auch nach Kontrolle für Ernährung, körperliche Aktivität, Body-Mass-Index, Alkoholkonsum, Bildung und Haupt-Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen an. Bei früheren und aktuellen Rauchern war eine erhöhte Anzahl an Packungsjahren der Exposition mit einer erhöhten IMT assoziiert. Bei nicht rauchenden Männern, die ETS ausgesetzt waren, gab es einen signifikanten Anstieg der IMT mit zunehmender Anzahl der Stunden pro Woche der ETS-Exposition. Schlussfolgerungen: Diese Daten bestätigen die starke Beziehung zwischen aktivem Rauchen und der Halsschlagader-IMT und liefern erste Beweise dafür, dass die Exposition gegenüber Passivrauchen mit einer größeren IMT in Verbindung steht. Eine zunehmende Exposition gegenüber Zigarettenrauch (entweder Packungsjahre des aktiven Rauchens oder Stunden von ETS) war signifikant mit einer erhöhten IMT verbunden. (Arch Intern Med. 1994;154:1277-1282)
George Howard (Mon,) untersuchte diese Frage.
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