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Hintergrund: Aufgrund der hohen Prävalenz von Alzheimer-Krankheit (AD) in einkommensschwachen und mittelständischen Ländern (EMLK) besteht ein dringender Bedarf an kostengünstigen und minimalinvasiven diagnostischen Tests zur Erkennung von Biomarkern in den frühesten und asymptomatischen Stadien der Krankheit. Blutbasierte Biomarker haben das Potenzial, als Screening-Tool eingesetzt zu werden und den Beginn von AD, insbesondere in EMLK, vorherzusagen. Darüber hinaus wurde vorgeschlagen, dass Panels von Markern besser abschneiden könnten als einzelne Protein-Kandidaten. Methoden: Medline/Pubmed wurde durchsucht, um aktuelle relevante Studien zu identifizieren, die von Januar 2016 bis Dezember 2020 veröffentlicht wurden. Wir haben alle Volltextartikel einbezogen, die blutbasierte Biomarker als Set von Proteinmarkern oder Panels untersuchten, um die frühe Diagnose, Prognose und Charakterisierung von AD zu unterstützen. Ergebnisse: Sechsundsiebzig Artikel erfüllten die Einschlusskriterien für die systematische Überprüfung. Die Mehrheit der Studien berichtete, dass Plasma und Serum die Hauptquelle für die Bestimmung von Biomarkern im Blut sind. Proteinbasierte Biomarker-Panels wurden als hilfreich für die Diagnose und Prognose von AD berichtet, mit besserer Genauigkeit als einzelne Biomarker. Konventionelle (Amyloid-beta und Tau) sowie neuroinflammatorische Biomarker wie Amyloid beta-42, Amyloid beta-40, Gesamt-Tau, phosphoryliertes Tau-181 und andere Tau-Isomere waren am stärksten vertreten. Wir fanden die Kombination aus dem Verhältnis von Amyloid beta-42/Amyloid beta-40 und dem APOEε4-Status am häufigsten vertreten, mit hoher Genauigkeit zur Vorhersage des Amyloid beta-Positronen-Emissions-Tomographie-Status. Fazit: Die Bewertung von Alzheimer-Biomarkern im Blut als nicht-invasive und kosteneffektive Alternative wird potenziell zur frühen Diagnose und Verbesserung therapeutischer Interventionen beitragen. Angesichts der heterogenen Natur von AD scheint die Kombination von Markern in der Diagnose und Prognose der Krankheit besser abzuschneiden als einzelne Biomarker.
Hardy-Sosa et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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