Das Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom (CHS) ist gekennzeichnet durch ein Muster zyklischen Erbrechens und Bauchschmerzen, trotz des Fehlens einer organischen Ursache, das bei regelmäßigen Cannabisnutzern auftritt. Dieses Syndrom wurde erstmals 2004 beschrieben. Zunächst als selten angesehen, wurde bei steigender Nutzung und Legalisierung von Cannabis eine zunehmende Häufigkeit der Diagnosen beobachtet. Daten zur pädiatrischen Population sind trotz der hohen Rate an Cannabis-Konsum bei jungen Menschen noch spärlich. In dieser narrativen Übersichtsarbeit wollen wir das wachsende Wissen über CHS und dessen Epidemiologie, Pathophysiologie, Diagnose und Management in der pädiatrischen Population zusammenfassen. Die Ergebnisse dieser Übersicht heben die diagnostischen Herausforderungen bei pädiatrischen Patienten, die begrenzte Wirksamkeit standardmäßiger antiemetischer Therapien und die zentrale Rolle des Cannabisverzichts in der Behandlung hervor. Diese Übersicht unterstreicht die Notwendigkeit eines erhöhten Bewusstseins für CHS in der pädiatrischen Praxis, um eine zeitnahe Diagnose zu gewährleisten und unnötige Untersuchungen und Interventionen zu vermeiden.
Pietrantoni et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: