In den letzten Jahrzehnten haben bemerkenswerte Fortschritte in Wissenschaft und Technologie die wirtschaftliche Entwicklung gefördert und die landwirtschaftliche Produktivität gesteigert. Der rasche Anstieg der globalen Bevölkerung, insbesondere seit dem 20. Jahrhundert, hat jedoch erhebliche Herausforderungen für die ökologische Nachhaltigkeit und die Ernährungssicherheit mit sich gebracht. Um den erwarteten Nahrungsmittelbedarf bis 2050 zu decken, muss die Landwirtschaft die Produktion erheblich steigern, hauptsächlich durch verbesserte Ernteerträge und bessere Managementpraktiken, anstatt Ackerland zu erweitern. Der Klimawandel zeigt sich in steigenden globalen Temperaturen, erhöhten atmosphärischen CO₂-Werten, häufigeren Dürreperioden und unvorhersehbarem Wetter, das die Ernteerträge sowohl direkt als auch indirekt beeinflusst. Zu den dringlichsten indirekten Auswirkungen zählen Veränderungen im Verhalten, in der Biologie, in den Populationsdynamiken von Schadinsekten und in den Wechselwirkungen mit Kulturen und deren natürlichen Feinden. Diese Veränderungen können zu häufigeren Schädlingen führen, was eine wachsende Bedrohung für die Ernteproduktivität darstellt. Diese Übersicht untersucht die aktuellen und erwarteten Auswirkungen des Klimawandels auf Schadinsekten, mit besonderem Augenmerk auf die Rolle von erhöhtem CO₂, Temperaturveränderungen und Trockenstress.
Panigrahi et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.
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