Die Überlebensfähigkeit bei Krebs ist zu einem kritischen globalen Gesundheitsproblem geworden, mit steigenden Überlebensraten in einkommensstarken Ländern (ESL) sowie in einkommensschwachen und einkommensmittelständischen Ländern (EMSL). Krebspatienten, die von der Diagnose an betrachtet werden, stehen vor einzigartigen und komplexen Gesundheitsherausforderungen, die eine maßgeschneiderte Versorgung erfordern. In ESL haben Fortschritte bei Diagnose und Behandlung zu steigenden Überlebensraten geführt, was robusten Überlebensprogrammen Vorschub leistet, die sich mit späten Folgen und der langfristigen Lebensqualität befassen. In EMSL hingegen behindern Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung, Infrastruktur und Unterstützungssysteme vergleichbare Fortschritte in der Überlebensversorgung, insbesondere außerhalb städtischer Gebiete. Überlebende aus EMSL kämpfen oft mit finanziellen Barrieren, eingeschränktem Zugang zur Nachsorge und bedeutenden psychosozialen sowie rehabilitativen Lücken. Spezialisierte Überlebenszentren sind selten, und die Ressourcen zur Behandlung späte Folgen sind begrenzt, was das langfristige Wohlbefinden der Patienten beeinträchtigt. Aufkommende Studien, hauptsächlich aus mittelständischen Ländern, identifizieren späte Folgen wie endokrine und Stoffwechselstörungen, obwohl umfassende und robuste Daten weiterhin rar sind. Bei überlebenden Kindern mit Krebs sind späte Folgen wie chronische Virusinfektionen und kognitive Beeinträchtigungen dokumentiert, doch systematische Nachsorge bleibt begrenzt. Um diese Lücken zu schließen, benötigen EMSL innovative Versorgungsmodelle, wie gemeinnützige Partnerschaften und gemeindebasierte Interventionen, um die komplexen Bedürfnisse der Überlebenden zu erfüllen. In Brasilien haben wir erfolgreiche Programme wie das Mais Médicos-Programm zur Erhöhung der Versorgungsfähigkeit und DATA-SUS als Modellregister hervorgehoben. Diese Übersicht fasst die verfügbare Literatur zur Überlebensfähigkeit bei Krebs in EMSL zusammen, bewertet Herausforderungen und erfolgreiche Praktiken in verschiedenen Regionen. Die Bewältigung dieser Bedürfnisse ist entscheidend zur Verbesserung der Überlebensversorgung, insbesondere in Regionen, in denen sozioökonomische Ungleichheiten die Herausforderungen der post-krebslichen Genesung verstärken.
Anjos et al. (Mittwoch,) untersuchten diese Frage.
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