Zusammenfassung Die assistierte Reproduktion (AR) ist ein sich schnell entwickelndes klinisches Gebiet sowohl in der menschlichen als auch in der tierärztlichen Reproduktionsmedizin. Die assistierten Reproduktionstechniken (ART), die in der menschlichen und tierärztlichen AR verwendet werden, sind sehr ähnlich und in vielen Fällen identisch. Daher sind die labor- und klinischen assistierten Reproduktionsversuche mit Tieren und ihren Gameten/Embryonen sehr nützlich für die Entwicklung von Verfahren, die in der menschlichen AR verwendet werden. Der Zweck der Anwendung von ART ist grundsätzlich derselbe in der humanen und tierärztlichen Medizin, d.h. die Reproduktion zu fördern und zu unterstützen. Es gibt jedoch einen deutlichen Unterschied zwischen ihnen hinsichtlich der Indikation. In der menschlichen AR werden diese Verfahren verwendet, um Einzelpersonen und Paare mit Fertilitätsproblemen zu behandeln, damit sie Kinder bekommen können. In der tierärztlichen Medizin hingegen werden ART an Tieren angewendet, die aus reproduktionsbiologischer Sicht völlig gesund (fruchtbar) sind, aber einige vorteilhafte genetische Merkmale aufweisen. Daher besteht der Zweck der Anwendung von ART darin, während ihres Lebens so viele Nachkommen wie möglich zu haben, mehr als auf natürliche Weise erreicht werden könnte. Aufgrund der großen Anzahl von Gameten/Embryonen, die übertragen werden, sind die Maus- und Rinderarten am besten geeignet, um Erfahrungen zu gewinnen, die direkt in der menschlichen AR angewendet werden können. Assistierte Reproduktionstechniken können unter weniger strengen Bedingungen bei Tieren durchgeführt werden, wodurch der Fortschritt in der menschlichen AR beschleunigt wird.
Somoskői et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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